{"id":10071,"date":"2021-12-18T20:30:01","date_gmt":"2021-12-18T19:30:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.haeuser-der-hoffnung.org\/?page_id=10071"},"modified":"2022-12-14T12:27:11","modified_gmt":"2022-12-14T11:27:11","slug":"baeume-und-bildung-fuer-bossosofala","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.haeuser-der-hoffnung.org\/de\/baeume-und-bildung-fuer-bossosofala\/","title":{"rendered":"B\u00e4ume und Bildung f\u00fcr Bossosofala &#8211; Archiv"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;]<div class=\"prk_shortcode-title\"><div class=\"header_font prk_titlify_father sizer_large zero_color\" style=\"color:#669900;text-shadow:0px 0px 1px rgba(102, 153, 0,0.3);\">B\u00e4ume und Bildung f\u00fcr Bossosofala<\/div><\/div>[vc_column_text]Bei diesem Projekt (2019-2021) lag der Schwerpunkt neben Gesundheit und Bildung auf der<strong>\u00a0Sch\u00e4rfung von Umweltbewusstsein<\/strong>. Wir waren dieses Mal in 24 D\u00f6rfern der Kommunen Bossofala,\u00a0N\u00b4Tjiba, Mountougoula und Siby\u00a0t\u00e4tig.<\/p>\n<p>30.000 Menschen aus verschiedenen Ethnien leben hier friedlich, aber in gro\u00dfer Armut zusammen. Sie bauen Mais oder Hirse an, manche Frauen haben Gem\u00fcseg\u00e4rten und H\u00fchner. Fr\u00fcher gab es auch viele B\u00e4ume. Doch Klimawandel und Bodenerosion f\u00fchren immer h\u00e4ufiger zu D\u00fcrren. Mitverantwortlich daf\u00fcr ist auch der starke Bev\u00f6lkerungsdruck, der viele Haushalte zwingt, die verbleibenden B\u00e4ume zu Holzkohle zu verarbeiten. Familienplanung, Gesundheitskurse oder Schulbildung f\u00fcr alle gibt es hier nicht. Die meisten Frauen sind Analphabeten. Kinderehen, Gewalt gegen Frauen und M\u00e4dchenbeschneidung sind an der Tagesordnung. 90 % der Frauen und M\u00e4dchen sind beschnitten. 10% der unter 15-j\u00e4hrigen und 35% der unter 18-j\u00e4hrigen werden ungewollt schwanger.<\/p>\n<p>Das von uns und dem Bundesministerium f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) in H\u00f6he von 100.000 Euro finanzierte Projekt vermittelte den Bewohnern Kenntnisse und F\u00e4higkeiten, die ihre Gesundheits- und Lebenssituation nachhaltig verbesserten.<\/p>\n<p>Am Ende des Projektes waren 13.000 B\u00e4ume gepflanzt, 24 Spar- und Kreditgruppen entstanden und 6 von 24 D\u00f6rfern haben offiziell die M\u00e4dchenbeschneidungen beendet. 82 % aller Befragten gaben an, dass die Praxis der Beschneidung aufgegeben werden muss und 52% der Befragten best\u00e4tigten, dass die Lernthemen zu Familienplanung, GBV und Kinderehen sehr wichtig f\u00fcr sie sind. 80% der Beg\u00fcnstigten bef\u00fcrworten Ma\u00dfnahmen zum Schutz der Umwelt; 68 % der Befragten wollen zuk\u00fcnftig B\u00e4ume in ihrem Dorf, ihrem Hof oder auf ihren Feldern pflanzen.\u00a0Gemeinsam mit unserem zuverl\u00e4ssigen malischen Partner AMDD sind wir davon \u00fcberzeugt, dass wir einen Beitrag f\u00fcr eine lebenswerte und selbstbestimmte Zukunft in den D\u00f6rfern leisten konnten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Seit August 2021 haben wir ein weiteres zweij\u00e4hriges Projekt in 24 D\u00f6rfern der Region Kita begonnen, finanziert mit Unterst\u00fctzung durch das BMZ, wo wir wieder zusammen mit unserem malischen Partner AMDD und der lokalen Bev\u00f6lkerung in Ma\u00dfnahmen zur Verbesserung von Gesundheit, Bildung, Landwirtschaft und Umweltschutz investieren.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]Bei diesem Projekt (2019-2021) lag der Schwerpunkt neben Gesundheit und Bildung auf der\u00a0Sch\u00e4rfung von Umweltbewusstsein. 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