{"id":3040,"date":"2014-08-21T15:39:38","date_gmt":"2014-08-21T15:39:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.haeuser-der-hoffnung.org\/?page_id=3040"},"modified":"2021-12-15T00:04:37","modified_gmt":"2021-12-14T23:04:37","slug":"mali-informationen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.haeuser-der-hoffnung.org\/de\/ueber-uns\/mali-informationen\/","title":{"rendered":"Informationen zu Mali"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column]<div class=\"prk_shortcode-title\"><div class=\"header_font sizer_medium zero_color\" style=\"color:#336600;text-shadow:0px 0px 1px rgba(51, 102, 0,0.3);\">Informationen zu Mali<\/div><\/div>[vc_single_image image=&#8220;3055&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;]<div class=\"aria_spacer clearfix\" style=\"height:3px;\"><\/div>[vc_column_text]<strong>GR\u00d6SSE<\/strong>: \u20281,24 Millionen Quadratkilometer<\/p>\n<p><strong>BEV\u00d6LKERUNG<\/strong>: \u202820 Millionen Einwohner<\/p>\n<p><strong>HAUPTSTADT<\/strong>: \u2028Bamako<\/p>\n<p><strong>ETHNIEN<\/strong>: \u2028Bambara, Tuareg, Dogon, Songha\u00ef, Senoufou, Fulani (Peul), Bozo, Bobo, Manding, Soninke u.a.<\/p>\n<p><strong>LANDESSPRACHEN<\/strong>: \u2028Bambara (Hauptverkehrssprache), Songhai, Peul, Franz\u00f6sisch, Arabisch u.a.<\/p>\n<p><strong>RELIGIONEN<\/strong>: \u2028Islam ca. 75%, traditionelle Religionen ca. 20%, Christentum 5%[\/vc_column_text]<div class=\"aria_spacer clearfix\" style=\"height:3px;\"><\/div>[vc_column_text]<span style=\"font-size: 14pt;\">REPUBLIK MALI<\/span><\/p>\n<p>Mali ist ein Binnenland in Westafrika. Es misst \u00fcber 1,2 Millionen Quadratkilometer und ist damit etwa dreimal so gro\u00df wie Deutschland. Der Norden des Landes liegt in der Sahara, der mittlere Landesteil in der Sahelzone: etwa zwei Drittel des Landes sind W\u00fcste. Es gibt drei Jahreszeiten: den Winter, der unserem Sommer gleicht (von Mitte November bis Mitte Februar), die hei\u00dfe Zeit mit Temperaturen bis weit \u00fcber 40\u00b0C (Ende Februar bis Juni), die Regenzeit von Juni\/Juli bis Oktober.<\/p>\n<p>Die meisten Einwohner leben im fruchtbareren s\u00fcdlichen Drittel des Landes. Der Niger ist Malis Lebensader, an ihm liegen vier wichtige St\u00e4dte des Landes, unter anderem die Hauptstadt Bamako. Bei Mopti, der Hauptstadt der 5. Region flie\u00dfen Niger und Bani zusammen und bilden ein Binnendelta, das in der Regenzeit uferlos scheint. Von Timbuktu am s\u00fcdlichen Rand der Sahara bis Sikasso unweit der Elfenbeink\u00fcste schwanken die Niederschl\u00e4ge zwischen weniger als 200 und mehr als 1300 mm im Jahr. Im S\u00fcden liegen gr\u00f6\u00dfere Waldgebiete.<\/p>\n<p>Mali leidet besonders unter seiner Binnenlage, der unzureichenden Infrastruktur und der Degradierung des landwirtschaftlich nutzbaren Landes. Hauptexportartikel sind Gold, Baumwolle und Lebendvieh. Zu den Hauptproblemen des Landes geh\u00f6ren auch ein starkes Bev\u00f6lkerungswachstum, die schlechte \u00e4rztliche Versorgung und eine hohe Analphabetenrate.<\/p>\n<p>Mali wird von der UN zu einem der f\u00fcnf \u00e4rmsten L\u00e4ndern der Erde gez\u00e4hlt. 64% der Bev\u00f6lkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen liegt bei unter 50 Jahren.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">BEV\u00d6LKERUNG<\/span><\/p>\n<p>Wie in vielen anderen afrikanischen L\u00e4ndern setzt sich auch in Mali die Bev\u00f6lkerung aus mehreren ethnischen Gruppen zusammen, was sich auch in einer Sprachenvielfalt ausdr\u00fcckt. 10 bis 15 Prozent der Bev\u00f6lkerung sprechen Franz\u00f6sisch, das die Amtssprache des Landes ist.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte ethnische Gruppe in Mali sind die Bambara. Von ihnen werden viele Stellen im Staatsdienst besetzt.<\/p>\n<p>Die Dogon sind t\u00fcchtige Bauern, die unter sehr schwierigen Bedingungen an den R\u00e4ndern eines langen Steilhanges im Landesinneren leben. Das \u201ePays Dogon\u201c wurde wegen seiner kulturellen Bedeutsamkeit zum Weltkulturerbe erkl\u00e4rt. Die Dogon sind au\u00dferdem f\u00fcr ihre rituellen Maskent\u00e4nze ber\u00fchmt.<\/p>\n<p>Die Tuareg sind ein weit \u00fcber die malischen Grenzen hinaus verbreitetes Nomadenvolk, das wegen wiederkehrender D\u00fcrren gezwungen ist, andere Erwerbsquellen zu erschlie\u00dfen (z.B. Reisanbau entlang des Niger). Dennoch bem\u00fchen sie sich, an ihrer traditionellen mit der W\u00fcste verbundenen Lebensweise festzuhalten.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">POLITISCHE SITUATION<\/span><\/p>\n<p class=\"\">Mali wurde 1960 von Frankreich unabh\u00e4ngig. Nach einer Zeit der Diktatur unter Moussa Traor\u00e9 wurde 1992 erstmals eine demokratisch gew\u00e4hlte Regierung.<i class=\"\">\u00a0<\/i><span class=\"\">Alpha Oumar Konar\u00e9\u00a0 wurde zum Staatspr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt. Nach\u00a0<\/span>zwei Amtsperioden kam 2002 Amadou Toumani Tour\u00e9 an die Macht. Er wurde 2012 durch einen Milit\u00e4rputsch gest\u00fcrzt. Kurz darauf erkl\u00e4rte ein Teil der Touareg die drei n\u00f6rdlichen Regionen zu einem unabh\u00e4ngigen Staat. Das Auseinanderbrechen Libyens und die Intervention verschiedener terroristische Organisationen f\u00fchrten zum B\u00fcrgerkrieg und einer Situation, die den Norden unregierbar machte. Eine\u00a0Interimsregierung im S\u00fcden rief die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS), die UN und Anfang 2013 Frankreich um Hilfe. Seither versuchen MINUSMA, die Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen, sowie EU-Ausbildungsmissionen wie die EUTM und EUCAP, an denen Deutschland beteiligt ist, die Sicherheitslage zu verbessern.\u00a02013 bis 2018 schaffte es der gew\u00e4hlte Staatschef Ibrahim Boubakar Keita nicht, sein Land zu befrieden. 2018 und 2020 putschte das Milit\u00e4r unter Oberst Assimi Goita, der seither kommissarisch das\u00a0<span class=\"\">Pr\u00e4sidentenamt aus\u00fcbt<\/span><span class=\"\">.\u00a0<\/span><span class=\"\">Die Sicherheitslage ist inzwischen auch in der\u00a0<\/span>Mitte des Landes instabil.<\/p>\n<p class=\"\">Im M\u00e4dchenzentrum Jigiya Bon\u00a0im Viertel Daudabougou in Bamako, merkt man nichts davon \u2013 oder fast nichts: denn immer wieder wird die Leiterin, Mariam Sidib\u00e9 gefragt, ob das Zentrum weitere M\u00e4dchen aufnehmen k\u00f6nne, deren V\u00e4ter im Kampf gegen Djihadisten gefallen sind und deren Familien jetzt die Kasernen verlassen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">BILDUNG<\/span><\/p>\n<p class=\"\">Die Alphabetisierungsrate in Mali betr\u00e4gt ca. 49,3%.<\/p>\n<p class=\"\">Das Grundbildungssystem leidet unter Mangel an Lehrern, die h\u00e4ufig schlecht ausgebildet sind, sowie an zu gro\u00dfen Klassen (100 und mehr Sch\u00fcler in den ersten Schuljahren).<\/p>\n<p class=\"\">Im Zuge der Bem\u00fchungen der Republik Mali um Verbesserungen in diesem Bereich wurde die Zahl der Schulen erheblich erh\u00f6ht und auch die Einschulungsrate stieg in 10 Jahren um etwa 2\/3 auf ca. 55% (wobei allerdings die Zahl der Schulabbrecher:innen sehr hoch ist).<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">AKTUELLE NACHRICHTEN<\/span><\/p>\n<p class=\"\">Wenn Sie mehr \u00fcber Mali erfahren m\u00f6chten, besuchen Sie die Webseite des franz\u00f6sischsprachigen Wochenmagazins\u00a0\u00a0<a class=\"\" href=\"https:\/\/www.jeuneafrique.com\/pays\/mali\/\"><strong class=\"\">Jeune Afrique<\/strong><\/a><span class=\"\">.<\/span><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;3055&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][vc_column_text]GR\u00d6SSE: \u20281,24 Millionen Quadratkilometer BEV\u00d6LKERUNG: \u202820 Millionen Einwohner HAUPTSTADT: \u2028Bamako ETHNIEN: \u2028Bambara, Tuareg, Dogon, Songha\u00ef, Senoufou, Fulani (Peul), Bozo, Bobo, Manding, Soninke u.a. 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