{"id":8521,"date":"2019-11-23T15:09:31","date_gmt":"2019-11-23T14:09:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.haeuser-der-hoffnung.org\/?page_id=8521"},"modified":"2021-08-23T20:08:22","modified_gmt":"2021-08-23T19:08:22","slug":"kati","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.haeuser-der-hoffnung.org\/de\/kati\/","title":{"rendered":"Kati"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;]<div class=\"prk_shortcode-title\"><div class=\"header_font prk_titlify_father sizer_medium zero_color\" style=\"color:#336600;text-shadow:0px 0px 1px rgba(51, 102, 0,0.3);\">Kati: ein Bildungsprojekt<\/div><\/div>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Im Januar 2020 hat unser neues, vom Land Baden-W\u00fcrttemberg finanziertes Bildungsprojekt (Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-W\u00fcrttemberg (SEZ) begonnen.<\/p>\n<p>Dabei geht es um Informations- und Aufkl\u00e4rungsarbeit von 10.000 Menschen in 10 D\u00f6rfern in Kreis Kati im S\u00fcden Malis. Das Projekt beruht auf der Initiative von Frauengruppen in der Kommune, mit denen unser malischer Partner AMDD schon l\u00e4nger zusammenarbeitet. Der Wunsch nach mehr Wissen \u00fcber bessere Familienplanung, weniger ungewollten Schwangerschaften und einer Beendigung der Genitalverst\u00fcmmelung geht von ihnen aus. Einbezogen ins Projekt werden insbesondere auch lokale Autorit\u00e4ten, religi\u00f6se F\u00fchrer und Mitarbeiter im Gesundheitswesen, die das Projekt nachhaltig verankern. Ziel des Projekts ist dabei auch, die Themen Familienplanung und Sexualit\u00e4t gesellschaftlich diskutierbar zu machen. Denn in Mali ist das Thema Sexualit\u00e4t immer noch ein Tabu. Jungen und M\u00e4dchen erhalten keine Aufkl\u00e4rung, weder von den Eltern, noch in der Schule. Sie wissen nicht, wie und warum sich ihr K\u00f6rper in der Pubert\u00e4t ver\u00e4ndert. Die Folge: ungewollte Schwangerschaften, traumatisierende Erlebnisse durch Kindesmissbrauch, fehlende Familienplanung, hohe M\u00fctter- und Kindersterblichkeit.<\/p>\n<p>Der Unterricht erfolgt von unserer Partner-NGO AMDD speziell ausgebildeten Mitarbeitern. Zur Wissensvermittlung wenden sie die in Afrika und von AMDD erfolgreich erprobte Reflect-Unterrichtsmethode an. Das bedeutet, dass Lernende und Lehrende auf einer Stufe stehen und ausschlie\u00dflich bei den unmittelbaren Bed\u00fcrfnissen der Lernenden angesetzt wird. Dazu bedienen sie sich in Afrika beliebter Methoden wie Sketchen und Spielen. Auch heranwachsende Jungen und M\u00e4dchen werden als Multiplikatoren trainiert, sie geben die Informationen f\u00fcr eine Verhaltens\u00e4nderung in ihren Familien und Schulen weiter.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnde f\u00fcr notwendige soziale Ver\u00e4nderungen sind ja bekanntlich zahlreich: das rasante Bev\u00f6lkerungswachstum f\u00fchrt zur zunehmenden Verarmung. Dazu kommen Bodenerosion und Klimawandel. Sie alle sind auch Fluchtursachen f\u00fcr Zigtausende von jungen Menschen \u2013 nicht nur nach Europa, sondern auch dorthin, wo es Geld zu verdienen gibt: bei den islamistischen Terrorgruppen im Norden des Landes.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_single_image image=&#8220;8652&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Im Januar 2020 hat unser neues, vom Land Baden-W\u00fcrttemberg finanziertes Bildungsprojekt (Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-W\u00fcrttemberg (SEZ) begonnen. Dabei geht es um Informations- und Aufkl\u00e4rungsarbeit von 10.000 Menschen in 10 D\u00f6rfern in Kreis Kati im S\u00fcden Malis. 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