{"id":1289,"date":"2004-12-15T16:19:42","date_gmt":"2004-12-15T16:19:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.haeuser-der-hoffnung.org\/?p=1289"},"modified":"2024-04-26T11:03:46","modified_gmt":"2024-04-26T10:03:46","slug":"der-bau-von-jigiya-bon-in-bamako","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.haeuser-der-hoffnung.org\/de\/der-bau-von-jigiya-bon-in-bamako\/","title":{"rendered":"Der Bau von Jigiya Bon in Bamako"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p><strong>Grundst\u00fcck, Bau und Garten<\/strong><\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich hatten wir den Plan, ein Grundst\u00fcck f\u00fcr Jigiya Bon Nr. 1 zu kaufen. Intensiv suchten Ruth Hoffer und ihre malischen MitarbeiterInnen Virginie Moukoro, Mariam Sidib\u00e9, Emmanuel Kon\u00e9 und Gaoussou Togo nach einem Terrain in den \u00e4lteren Stadtvierteln Bamakos. Wichtige Auswahlkriterien waren die N\u00e4he zu geeigneten Schulen sowie eine den M\u00e4dchen vertraute Bev\u00f6lkerungsstruktur und Wohnart. An dieser Stelle ersparen wir Ihnen die Schilderung der langwierigen Suche und des B\u00fcrokratie-H\u00fcrdenlaufs bis zum Finden des jetzigen Grundst\u00fccks, das uns schlie\u00dflich der neu gew\u00e4hlte B\u00fcrgermeister von Daoudabougou, einem Stadtteil Bamakos, kostenlos zur Verf\u00fcgung stellte. Das gl\u00fcckliche Ende: all unsere Bem\u00fchungen wurden am 6. Oktober mit der \u00dcbergabe des 1200 qm gro\u00dfen Grundst\u00fccks (40 x 30 Meter) nicht weit von der Hauptstra\u00dfe von Daoudabougou, belohnt. Auf diesem fanden wir ein etwa 70 qm gro\u00dfes und gut erhaltenes Haus und einen prachtvollen Mangobaum vor.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;492&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<p><em>Die Backsteine werden selber hergestellt.<\/em><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;493&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<div>\n<div><em>Die Wohngeb\u00e4ude entstehen.<\/em><\/div>\n<\/div>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p><strong>Umbau und Neubau<\/strong><\/p>\n<p>Innerhalb einer Woche wurde das Haus renoviert (es diente in den ersten zwei Monaten als provisorisches Wohnhaus), eine Bodentoilette mit Waschm\u00f6glichkeit gebaut, das Grundst\u00fcck gereinigt und die Vorbereitungen f\u00fcr den Anschluss an Strom und Trinkwasser getroffen.<br \/>\nEnde 2004, weniger als ein Jahr nachdem wir erste, noch vage Ideen zu diesem Projekt entwickelten, ist das Zentrum fertig gestellt.<\/p>\n<p><strong>Es besteht aus drei Geb\u00e4uden:<\/strong><br \/>\nIn dem schon vorhandenen und renovierten Haus befindet sich jetzt die K\u00fcche (die nur in der Regenzeit zum Kochen genutzt wird) und ein N\u00e4h- und Webraum. In zwei Zimmern wohnt der Hausmeister und W\u00e4chter des Projektes, Kalifa Kon\u00e9 mit seiner Frau und zwei Kindern.<br \/>\nNeben dem Haus befindet sich ein Platz zum Kochen, Sp\u00fclen und W\u00e4schewaschen sowie eine Toilette.<br \/>\nDas neue Wohnhaus f\u00fcr die M\u00e4dchen hat insgesamt 5 Zimmer \u00e0 16 qm f\u00fcr je 4 M\u00e4dchen. Daneben befindet sich ein kleines Haus mit drei gr\u00f6\u00dferen Toiletten und Waschgelegenheiten.<br \/>\nDas Gemeinschaftshaus besteht aus dem 42 qm gro\u00dfen Gemeinschaftsraum und dem B\u00fcro. In zwei weiteren Zimmern wohnt die Betreuerin der M\u00e4dchen, Mariam Sidib\u00e9, mit ihrer Tochter.<\/p>\n<p>Auf dem Grundst\u00fcck befanden sich bereits zwei Brunnen, deren Wasser zum Kochen, zum Duschen, zum W\u00e4schewaschen und zum Gie\u00dfen verwendet wird.<br \/>\nF\u00fcr Wasch- und K\u00fcchenabw\u00e4sser wurden zwei Sickergruben gegraben, f\u00fcr die Toiletten ein Kammernsystem angelegt, das eine h\u00e4ufige Leerung entbehrlich macht.<br \/>\nDie Hauptwege auf dem Grundst\u00fcck sind wegen der reichlichen Niederschl\u00e4ge in der Regenzeit (Juni bis Oktober) befestigt. Die nicht befestigten Fl\u00e4chen werden begr\u00fcnt. Erste Str\u00e4ucher, Palmen und Blumen sind bereits gepflanzt. Ein Gem\u00fcsegarten, in dem die M\u00e4dchen die Gartenbestellung und -pflege lernen sollen, wird angelegt.<\/p>\n<p>Unter dem Schatten spendenden Mangobaum treffen sich Bewohner und Besucher des Zentrums und plaudern, diskutieren und scherzen miteinander.<br \/>\nDas Grundst\u00fcck ist wie hier in Mali \u00fcblich, von einer zwei Meter hohen Mauer umgeben. An der R\u00fcckseite haben wir bisher keine Mauer errichtet, weil wir hoffen, dass uns die Gemeinde auch noch das Nachbargrundst\u00fcck zur Verf\u00fcgung stellen wird. Es k\u00f6nnte zun\u00e4chst f\u00fcr Gartenbau verwendet werden, der hierzulande eine wichtige Einkommensquelle f\u00fcr Frauen ist.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text] Weitere Bilder finden Sie im <a href=\"https:\/\/www.haeuser-der-hoffnung.org\/bilder2004\/\"><strong>Bildarchiv<\/strong><\/a>. 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