{"id":1316,"date":"2007-01-15T17:05:11","date_gmt":"2007-01-15T17:05:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.haeuser-der-hoffnung.org\/?p=1316"},"modified":"2024-04-26T11:03:41","modified_gmt":"2024-04-26T10:03:41","slug":"leben-im-centre-jigiya-bon-in-bamako","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.haeuser-der-hoffnung.org\/de\/leben-im-centre-jigiya-bon-in-bamako\/","title":{"rendered":"Leben im Centre Jigiya Bon in Bamako"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p><strong>Entwicklung der M\u00e4dchen und jungen Frauen<\/strong><\/p>\n<p>Das Centre ist mit 20 Grundschulm\u00e4dchen und 18 Auszubildenden, bzw. M\u00e4dchen, die weiterf\u00fchrende Schulen besuchen, fast vollst\u00e4ndig besetzt. Sechs der M\u00e4dchen, die zun\u00e4chst im Schulwohnheim lebten, sind ins Ausbildungswohnheim umgezogen und werden ihre Ausbildungen in absehbarer Zeit abschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Im Ausbildungswohnheim Jigiya Bon Nr. 2 hat es einige Ver\u00e4nderungen gegeben. Kurz nach der Gr\u00fcndung des zweiten Wohnheims im Dezember 2007, verlie\u00df eine Auszubildende das Zentrum ohne Abschluss, weil sie nicht ausreichend motiviert war, eine andere junge Frau musste Jigiya Bon wegen wiederholter Nichtbeachtung der Anwesenheitsregeln vorzeitig verlassen. Inzwischen ist das Zusammenleben im Ausbildungswohnheim und das Miteinander von Schulkindern und Auszubildenden gut eingespielt. Im Centre herrscht eine famili\u00e4re und heitere Stimmung. Einige der M\u00e4dchen leben ja inzwischen bereits seit drei Jahren hier zusammen und auch die jungen Frauen, die ihre Ausbildung mit der Gr\u00fcndung des Ausbildungswohnheims begonnen haben, befinden sich inzwischen im dritten Jahr.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;2332&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; img_link_target=&#8220;_self&#8220;]tricker[\/vc_single_image][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;2331&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; img_link_target=&#8220;_self&#8220;]tricker[\/vc_single_image][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]<strong>Schulische Entwicklung<\/strong><br \/>\nDie Franz\u00f6sischkenntnisse der M\u00e4dchen haben sich im letzten Jahr deutlich verbessert. Eine gro\u00dfe Rolle bei dieser positiven Entwicklung spielte der zus\u00e4tzliche Unterricht, den die M\u00e4dchen w\u00e4hrend eines 6-w\u00f6chigen Aufenthalts von einer pensionierten Franz\u00f6sischlehrerin aus Karlsruhe, Dr. Irmgard Donner, und w\u00e4hrend eines 2-monatigen Praktikums von Martha Engel, Referendarin f\u00fcr Franz\u00f6sisch und Geschichte in Mainz, erhalten haben. Beiden sei an dieser Stelle noch einmal besonders herzlich gedankt.<\/p>\n<p>Fast alle M\u00e4dchen konnten in die n\u00e4chste Klasse versetzt werden. Eines der Grundschulm\u00e4dchen muss ein Schuljahr wiederholen, und zwei der \u00e4lteren M\u00e4dchen, die im Gymnasium nicht so gut zurecht kamen, haben inzwischen Berufsausbildungen begonnen. Zwei der Grundschulm\u00e4dchen, Fanta Diallo und Mah Keita, die beide in der Anfangszeit des Zentrums mit 12 Jahren in die erste Klasse eingeschult wurden, k\u00f6nnen zum n\u00e4chsten Schuljahreswechsel eine Klasse \u00fcberspringen und direkt von der dritten in die f\u00fcnfte Klasse versetzt werden.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;1692&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; img_link_target=&#8220;_self&#8220;]tricker[\/vc_single_image][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;1690&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; img_link_target=&#8220;_self&#8220;]tricker[\/vc_single_image][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]<strong>Die Azubis<\/strong><br \/>\nVier der Auszubildenden haben 2007 eine zweij\u00e4hrige Berufsausbildung abgeschlossen und die Studentin Alima Ballo steht Anfang 2008 unmittelbar vor dem Abschluss ihres Jurastudiums.<br \/>\nAuch in Mali ist es f\u00fcr junge Menschen, die gerade aus der Ausbildung kommen, nicht einfach, eine Anstellung zu finden. Deswegen arbeiten zur Zeit alle unserer Absolventinnen als Praktikantinnen, um Berufserfahrung zu sammeln und ihre Kenntnisse und F\u00e4higkeiten zu vertiefen. Drei in unterschiedlichen Bereichen ausgebildete M\u00e4dchen haben sich entschieden, 2008\/09 zur Erlangung eines h\u00f6heren Abschlussgrades auf eigene Kosten ein weiteres Jahr anh\u00e4ngen. Nat\u00fcrlich verfolgen wir die Entwicklung unserer Absolventinnen, auch um herauszufinden, ob es f\u00fcr uns M\u00f6glichkeiten gibt, ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erh\u00f6hen. Uns ist sehr daran gelegen, dass die Absolventinnen beruflich auf die Beine kommen. Besonders Youchaou Traor\u00e9, der ehrenamtliche Koordinator des Zentrums, setzt sich f\u00fcr die jungen Frauen ein.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p><strong>Kontakt zu den Schulen<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Guter Kontakt zu den Schulen wird vom Vorstand als sehr wichtig erachtet und Youchaou Traor\u00e9, Mariam Sidib\u00e9 und Soeur Aline pflegen diesen regelm\u00e4\u00dfig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ruth Hoffer besuchte im November und Dezember 2007 eine der beiden Grund &#8211; und Hauptschulen, die von unseren Sch\u00fclerinnen besucht wird, die beiden Krankenschwesternschulen, zwei Schulen f\u00fcr Sekretariat und Buchhaltung und ein Gymnasium. Sie sprach mit den Direktoren und in einigen F\u00e4llen auch mit den Lehrkr\u00e4ften. Sie alle sind Jigiya Bon gewogen und bereit, besonderes Augenmerk auf unsere M\u00e4dchen zu richten. Sie best\u00e4tigten die durchweg gute Motivation der M\u00e4dchen und betonten, dass die Sch\u00fclerinnen zwar durchaus besser franz\u00f6sisch sprechen , sich aber weiter verbessern m\u00fcssen. Ruth Hoffer beklagte, dass die Sch\u00fclerinnen Gedichte z.B. von Lafontaine auswendig lernen m\u00fcssen, ohne dass sie deren Inhalt verstehen. Auch in Zukunft ist der st\u00e4ndige Dialog mit den Schulen eine wichtige Aufgabe von Jigiya Bon.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]Weitere Bilder finden Sie im <a href=\"https:\/\/www.haeuser-der-hoffnung.org\/bilder-2014\/bilder-2007\/\"><strong>Bildarchiv<\/strong>.<\/a>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text] Entwicklung der M\u00e4dchen und jungen Frauen Das Centre ist mit 20 Grundschulm\u00e4dchen und 18 Auszubildenden, bzw. 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