{"id":1336,"date":"2009-11-15T17:52:11","date_gmt":"2009-11-15T17:52:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.haeuser-der-hoffnung.org\/?p=1336"},"modified":"2024-04-26T11:03:35","modified_gmt":"2024-04-26T10:03:35","slug":"sieben-neue-schuelerinnen-und-azubis-im-centre-jigiya-bon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.haeuser-der-hoffnung.org\/de\/sieben-neue-schuelerinnen-und-azubis-im-centre-jigiya-bon\/","title":{"rendered":"Sieben neue Sch\u00fclerinnen und Azubis im Centre Jigiya Bon"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]<strong>Diese sieben M\u00e4dchen und junge Frauen sind 2009 ins Centre Jigiya Bon eingezogen<\/strong><\/p>\n<p>Lesen Sie hier mehr \u00fcber die neuen Sch\u00fclerinnen und Azubis.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;1337&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p><em>Ruth Hoffer mit ihren neuen Sch\u00fctzlingen im November 2009.<\/em><\/p>\n<p><em>Hintere Reihe von links nach rechts (ohne R. Hoffer): Djenebou Kant\u00e9, Kadiatou Mall\u00e9, D\u00e9b\u00e9r\u00e9 D\u00e9na, Nansa Traor\u00e9<\/em><\/p>\n<p><em>Vordere Reihe von links nach rechts: Fatoumata Seyba, Salimatou Konat\u00e9<\/em><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p><strong>Dj\u00e9n\u00e9bou Kant\u00e9, geb. 1996<\/strong><br \/>\nDj\u00e9n\u00e9bou wuchs die ersten Lebensjahre in der Elfenbeink\u00fcste auf. Ihr Vater wurde dort vor etwa 10 Jahren im B\u00fcrgerkrieg umgebracht. Ihre Mutter erkrankte kurze Zeit sp\u00e4ter und starb. Dj\u00e9n\u00e9bou hat 6 Geschwister. Ein R\u00fcckholungsprogramm der Malischen Regierung brachte die Kinder zur\u00fcck nach Bamako, wo sie bei einer \u00e4lteren Dame in einem Vorort Bamakos untergebracht wurden. Dj\u00e9n\u00e9bous \u00e4ltere Geschwister bem\u00fchen sich, einen Lebensunterhalt zu verdienen, die j\u00fcngeren (8 und 10 Jahre) gehen auf eine \u00f6ffentliche Schule.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p><strong>Kadiatou Mall\u00e9, geb. 1987<\/strong><br \/>\nKadiatou machte ihr Abschlussexamen am Coll\u00e9ge (9. Jahr) vor zwei Jahren. Sie lebte bei dem \u00e4lteren Bruder und arbeitete als Dienstm\u00e4dchen. Ihr Vater ist gestorben, ihre Mutter lebt auf einem Dorf und ist sehr arm. Katiatou m\u00f6chte gern Matrone (Geburtshelferin) werden und dann in ihrem Dorf in Richtung Mopti arbeiten, wo es keinerlei Gesundheitsdienst gibt.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p><strong>D\u00e9b\u00e9r\u00e9 D\u00e9na, geb. 1989<\/strong><br \/>\nD\u00e9b\u00e9r\u00e9 in Bamako geboren und aufgewachsen. Sie ist Vollwaise und arbeitete als Hausgehilfin, hatte bei ihrer Anstellung aber keine Bleibe. 2009 zog sie ins Ausbildungswohnheim Jigiya Bon Nr. 2 ein und begann eine Schneiderlehre.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p><strong>Nansa Traor\u00e9, geb. 1994<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nansas Vater starb als sie zehn Jahre alt war. Ihre Mutter heiratet wieder, doch der Stiefvater lehnt Nansa ab. Da die Schwester der Mutter nur S\u00f6hne hatte, wurde sie zur Tante gegeben. Dort wurde sie zwar gut behandelt, die Familie hatte aber nicht genug Geld, um Nansa weiter zur Schule zu schicken. Der Schuldirektor in Sibi vermittelte den Platz bei Jigiya Bon. Nansa besucht die siebte Klasse.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p><strong>Fatoumata Seyba, geb. 1992<\/strong><\/p>\n<p>Fatoumata kommt aus Songo. Ihre Eltern sind arm und schon relativ alt. Sie ist das j\u00fcngste von vier Kindern. Die drei \u00e4lteren Br\u00fcder leben alle in Bamako. Nach ihrem Schulabschluss kam sie zu ihrem gro\u00dfen Bruder und lebte mit ihm in einem Zimmer. Er bezahlte ihr die Schulmittel obwohl er als Hilfskoch nur umgerechnet 25 Euro im Monat verdient. Ihre Ausbildung konnte er nicht finanzieren. Fatoumata kam mit einer schweren Malaria zu Jigiya Bon, von der sie sich inzwischen erholt hat. Im Herbst 2009 begann sie eine Ausbildung zur Krankenschwester.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p><strong>Salimatou Konat\u00e9, geb. 1990<\/strong><\/p>\n<p>Salimatous Eltern leben in einem kleinen, abgelegen Dorf bei Segou. Salimatou arbeitete als Hausgehilfin und musste bei ihrer Arbeitsstelle im Hausflur schlafen. Nach ihrem Schulabschluss wollte sie gerne eine Berufsausbildung machen, ihre Arbeitgeber wollten sie aber nicht l\u00e4nger bei sich unterbringen. Ihre \u00e4ltere Schwester, die auch eine Ausbildung macht, brachte sie ins Centre.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]Diese sieben M\u00e4dchen und junge Frauen sind 2009 ins Centre Jigiya Bon eingezogen Lesen Sie hier mehr \u00fcber die neuen Sch\u00fclerinnen und Azubis.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;1337&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text] Ruth Hoffer mit ihren neuen Sch\u00fctzlingen im November 2009. Hintere Reihe von links nach rechts (ohne R. 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