{"id":1385,"date":"2014-01-31T21:01:12","date_gmt":"2014-01-31T21:01:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.haeuser-der-hoffnung.org\/?p=1385"},"modified":"2024-04-26T11:03:18","modified_gmt":"2024-04-26T10:03:18","slug":"reisebericht-von-gunthard-weber-zurueck-in-bamako","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.haeuser-der-hoffnung.org\/de\/reisebericht-von-gunthard-weber-zurueck-in-bamako\/","title":{"rendered":"Reisebericht Gunthard Weber \u2013 Zur\u00fcck in Bamako (Teil 4)"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p><strong>27.01.2014\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p><strong>Zur\u00fcck in Bamako<\/strong><br \/>\nAm Nachmittag f\u00fchren wir im Centre mit Salabary Doumbia, einem befreundeten promovierten malischen Germanisten &#8211; Robert Spruit f\u00fchrte Protokoll &#8211; Interviews mit einigen der neuen jungen Sch\u00fclerinnen. Auff\u00e4llig ist, dass die meisten M\u00e4dchen vorher nicht zur Schule gingen, bei Verwandten untergebracht waren und dort als Bonne ziemlich ausgebeutet wurden. Das ist das Schicksal vieler M\u00e4dchen hier, besonders wenn ein oder beide Elternteile gestorben sind.<\/p>\n<p>Eindrucksvoll ist die Resilienz dieser M\u00e4dchen und wie ber\u00fchrt sie sind, wenn wir sie fragen, wen sie hier im Zentrum am meisten vermissen.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter bekommen wir im Centre Besuch von zwei Frauen, die bei uns eine Ausbildung zur Krankenschwester absolvierten: Marie Sagara und Kadiatou Mall\u00e9. Marie ist verheiratet, Kadiatou nicht. Beide arbeiten als &#8222;Praktikantinnen&#8220;. Wir freuen uns immer, wenn Ehemalige bei uns vorbeikommen. Ruth erz\u00e4hlt, dass schon neun der bei uns ausgebildeten Krankenschwestern eine feste und voll bezahlte Stelle h\u00e4tten.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;1482&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; img_link_target=&#8220;_self&#8220;]tricker[\/vc_single_image][vc_column_text]<\/p>\n<p><em>Mariam mit zwei ehemaligen Auszubildenden aus dem Centre<\/em><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;1454&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][vc_column_text]<\/p>\n<p><em>Schulklasse der Michel Alert Schule<\/em><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p><strong>29.1.2014<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bamako<\/strong><\/p>\n<p>Ruth Hoffer und Robert Spruit kommen morgens ins Hotel Les Colibris und fr\u00fchst\u00fccken mit mir. Danach besuchen wir gemeinsam die Privatschule Michel Alert, die von vielen unserer M\u00e4dchen besucht wird. Michel Alert ist ein Kanadier, der sich hier sehr um die Schulbildung und die Lehrerfortbildung verdient gemacht und \u00fcber das Land verteilt zehn verschiedene Schulen gegr\u00fcndet hat. Diese in der N\u00e4he des M\u00e4dchenzentrum hat 430 Sch\u00fcler. Der Direktor der oberen Klassen, Herr Coulibaly, begr\u00fc\u00dft uns und l\u00e4dt uns in sein B\u00fcro ein.<br \/>\nDie Leistungen unserer M\u00e4dchen seien gut bis sehr gut. Sie seien meist disziplinierter als die Kinder, die bei ihren Familien wohnten, bereiteten keinerlei Schwierigkeiten, machten ihre Schulaufgaben gut. Ich finde es erstaunlich, dass der Direktor das so genau wei\u00df. Wir plaudern wie immer noch eine Weile \u00fcber das verr\u00fcckte malische Schulsystem und besichtigen dann einige Klassen, in denen Sch\u00fclerinnen von uns sind.\u00a0 In den Privatschulen haben die Klassen meist 30 bis 40 Kinder, w\u00e4hrend es in den \u00f6ffentlichen Schulen 80 bis 100 sind. Am Schluss zeigt er uns die Bibliothek, die in den Pausen ge\u00f6ffnet hat und am Ende gibt es typisch malische Scherzereien.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p><strong>29. und 30.1.2014 <\/strong><\/p>\n<p><strong>Interviewtage<\/strong><\/p>\n<p>Gemeinsam mit Salabary Doumbia, der wieder f\u00fcr mich \u00fcbersetzt, f\u00fchre ich insgesamt f\u00fcnf Interviews mit neuen M\u00e4dchen, die ins Centre aufgenommen wurden, und mit drei neuen Patenm\u00e4dchen.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<p><strong>1.2.2014 <\/strong><\/p>\n<p><strong>Abschiedstag<\/strong><\/p>\n<p>Wir verbringen eine beschaulichen Tag. Ich packe zwei gro\u00dfe Koffer und\u00a0 am Abend gibt es von Bijou gespendeten Hammelbraten und anschlie\u00dfend f\u00fcr die M\u00e4dchen Disco. Tapily bringt mich zum Flughafen.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text] Weitere Bilder finden Sie im <a href=\"https:\/\/www.haeuser-der-hoffnung.org\/bilder2004\/\"><strong>Bildarchiv<\/strong><\/a>. [\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text] 27.01.2014\u00a0 Zur\u00fcck in Bamako Am Nachmittag f\u00fchren wir im Centre mit Salabary Doumbia, einem befreundeten promovierten malischen Germanisten &#8211; Robert Spruit f\u00fchrte Protokoll &#8211; Interviews mit einigen der neuen jungen Sch\u00fclerinnen. Auff\u00e4llig ist, dass die meisten M\u00e4dchen vorher nicht zur Schule gingen, bei Verwandten untergebracht waren und dort als Bonne ziemlich ausgebeutet wurden. 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