{"id":5056,"date":"2017-04-24T19:55:55","date_gmt":"2017-04-24T19:55:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.haeuser-der-hoffnung.org\/?p=5056"},"modified":"2024-04-26T11:02:40","modified_gmt":"2024-04-26T10:02:40","slug":"aktuelles-aus-dem-maedchenzentrum-jgiya-bon-in-bamako","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.haeuser-der-hoffnung.org\/de\/aktuelles-aus-dem-maedchenzentrum-jgiya-bon-in-bamako\/","title":{"rendered":"Aktuelles aus dem M\u00e4dchenzentrum Jgiya Bon in Bamako"},"content":{"rendered":"<p><em>Von \u00a0Gunthard Weber und Milly Orthen<\/em><\/p>\n<p>Das M\u00e4dchenzentrum ist und bleibt der \u201eHauptsitz\u201c und das \u201eseelische Zentrum\u201c von H\u00e4user der Hoffnung e.V. in Mali. Hier tagt die Kooperative Jigiya Bon Siokoro, hier findet der neu eingerichtete Gesundheitsunterricht f\u00fcr die \u201eexternen\u201cM\u00e4dchen statt und in dieser Oase kann man an dem lebendigen, gemeinschaftlichen Zusammenleben der 40 M\u00e4dchen und jungen Frauen teilhaben. Hier treffen sich auch die deutschen G\u00e4ste und oft wohnen sie auch hier.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend eines Besuchs im Januar und Februar besuchten Gunthard Weber und Milly Orthen alle sechs Projektorte (Boro, Barb\u00e9Plateau, Your\u00e9, Negu\u00e9la, Siokoro und Bamako. Wilfried Hoffer und Lutz Bessel eruierten unterschiedlichste konzeptuelle, organisatorische und Standortm\u00f6glichkeiten f\u00fcr das geplante Berufsbildungszentrum (BBZ); Ruth Hoffer, seit November 2016 das erste Ehrenmitglied von H\u00e4user der Hoffnung e.V., k\u00fcmmerte sich um das, was ihr am meisten am Herzen liegt, das M\u00e4dchenzentrum. Dazu stie\u00dfen im Februar\/M\u00e4rz zwei Praktikantinnen: Clara Eick, eine Medizinstudentin, die vor drei Jahren schon einmal drei Monate im M\u00e4dchenzentrum war und Laura Iller-Louis, Afrikanistikstudentin mit Bambarakenntnissen. Sie schrieb gerade nach ihrer R\u00fcckkehr begeistert von ihren Erfahrungen dort und beide gaben uns wichtige organisatorische Hinweise.<\/p>\n<p>Zum Ausruhen, Sich-Austauschen und Palavern trifft man sich im Zentrum um den langen Holztisch unter dem gro\u00dfen Mangobaum im gro\u00dfen Rund der sieben H\u00e4user. Dort gibt es auch das von der K\u00f6chin bereitete Mittagessen f\u00fcr die Mitarbeiterinnen, die SchneiderInnen und die G\u00e4ste. Die M\u00e4dchen essen in kleinen Gruppen auf den Terrassen ihrer H\u00e4user. Wenn die M\u00e4dchen, die zur Grundschule gehen, am fr\u00fchen Nachmittag in ihren Schuluniformen aus der Schule zur\u00fcckkommen, kommen sie immer an dem Tisch vorbei und begr\u00fc\u00dfen die Leiterin Mariam Sidib\u00e9 und die G\u00e4ste.<\/p>\n<p>Der Wirkungskreis des M\u00e4dchenzentrums w\u00e4chst kontinuierlich. Vor allem dank der Initiativen von Dr. Gudrun Eisermann ist die Anzahl der M\u00e4dchen, die durch Schulstipendien deutscher F\u00f6rderinnen (monatlich jetzt 20 \u20ac) in den letzten zwei Jahren auf 135 gestiegen. Hinzu kommen noch 28 Schulpatenschaften. Die engagierte malische \u00c4rztin Oumou Traor\u00e9, die sich besonders f\u00fcr die Abschaffung der Beschneidung einsetzt, bietet auch den \u00e4lteren der externen M\u00e4dchen einen regelm\u00e4\u00dfigen Gesundheitsunterricht an. Hier geht es um Hygiene, Ern\u00e4hrung, Schwangerschaftsverh\u00fctung, Sexualit\u00e4t, Frauenrechte und Beschneidung etc. .<\/p>\n<p>Neben Mariam Sidib\u00e9, die das M\u00e4dchenzentrum seit 2004 leitet, besteht das sehr gut zusammenarbeitende Team aus den Betreuerinnen Oumou Konat\u00e9 und Alima Ballo (beide haben ihre Schulausbildung im Zentrum absoviert), dem Lehrer Dimon Dolo und der K\u00f6chin Sali. F\u00fcr die Sicherheit und Hausmeisterarbeiten sorgen die W\u00e4chter Sen\u00e9 und Kalifa.<\/p>\n<p>An einem gro\u00dfen Fest am 5.2. \u2013 auf dem Sportfeld in der Mitte stand ein gr\u00f6\u00dferes Zelt mit DJ-Musik\u00a0\u2013 nahmen alle M\u00e4dchen einschlie\u00dflich vieler Ehemaliger und Angeh\u00f6rigen (insgesamt 250 Personen) teil und am Nachmittag besuchte der bekannte malische Musiker Bassekou Koyat\u00e9das Zentrum. Er war so angetan von der Atmosph\u00e4re, dass er zusagte, auf seine n\u00e4chsten CD einen Song \u00fcber das Zentrum aufnehmen zu wollen.<\/p>\n<p>Inzwischen hat auch die Frau des malischen Pr\u00e4sidenten das Zentrum besucht. Das war der letzte Tag unser Aufenthaltes in Mali. Die Fotos von Milly geben einen Eindruck vom Leben im Zentrum und des Festes wieder.<\/p>\n<p>\u00dcber die dortigen Freizeitaktivit\u00e4ten werden wir gesondert berichten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Aktuelle Bilder aus dem Zentrum Jigiya Bon in Bamako sehen Sie im <a title=\"Bilder 2017\" href=\"https:\/\/www.haeuser-der-hoffnung.org\/bilder-2014\/bilder-2017\/\">Bildarchiv.<\/a><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von \u00a0Gunthard Weber und Milly Orthen Das M\u00e4dchenzentrum ist und bleibt der \u201eHauptsitz\u201c und das \u201eseelische Zentrum\u201c von H\u00e4user der Hoffnung e.V. in Mali. 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