Kosten pro Stipendium
Kosten für das Leben im Mädchenwohnheim Jigiya Bon Bamako - 150 Euro pro Monat
Im Mädchenwohnheim Jigiya Bon Bamako leben 60 Mädchen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihren Eltern sein können. Fast alle Mädchen sind Halbwaisen, manche Vollwaisen. Oder der einzige verbliebene Elternteil ist krank. Oder Erziehungsberechtigte sind mental nicht in der Lage, sich um ihr Kind zu kümmern.
Die Mädchen werden im Mädchenwohnheim liebevoll betreut und versorgt.
Vom Mädchenwohnheim aus besuchen sie private Schulen oder Ausbildungsstätten.

Die Kosten setzten sich anteilig umgerechnet aus folgenden Ausgaben zusammen:

  • Schulgeld für Schulkinder und Auszubildende
  • Nachhilfeunterricht
  • Gehälter für sechs Angestellte und eine Aushilfe
  • Sozial- und Krankenversicherungen
  • Ärztliche Versorgung in Sonderfällen
  • Verpflegung
  • Kleidung, Körperpflege
  • Allgemeine Betriebskosten (Strom, Wasser, Holz, Kohle, Gartenmaterial, Reinigungsmittel etc.)
Schul- oder Ausbildungsstipendium - 20 Euro pro Monat

Wir fördern lernwillige Mädchen, deren Familien die Kosten für den Besuch der Schule oder für eine Ausbildung nicht tragen können. 

Mädchen werden im Allgemeinen von der ersten bis zur 9 Klasse unterstützt, die idealerweise mit den Prüfungen und dem Zertifikat DEF (Diplôme d’Etudes Fondamentales) abgeschlossen wird. 

Ausbildungsberufe, die gefördert werden sind zum Beispiel: Krankenschwester, Hebamme, Buchhalterin, Schneiderin, Frisörin, Kosmetikerin oder Köchin. 
 
Die Kosten von 240 Euro pro Jahr setzen sich folgendermaßen zusammen:
Schulgeld für ein Jahr: 180 Euro
Schulmaterialien, zum Beispiel Bücher  50 Euro
Schuluniform oder Kleidung  10 Euro
Stipendium zum Studium an einer Universität in Bamako - 170 Euro pro Monat

Wir fördern insbesondere junge Frauen, die als Absolventinnen des Mädchenzentrums Jigiya Bon Bamako oder als extern lebende Schulstipendiatinnen von Häuser der Hoffnung das Gymnasium mit dem Abitur abgeschlossen haben, die begabt und motiviert sind und deren Angehörige nicht über die erforderlichen Mittel verfügen.

Je nach Studiengang und Dauer entstehen unterschiedliche Kosten.

Die Studentinnen organisieren ihren Alltag und ihre Unterbringung selbst.

In Memoriam eines malischen Bekannten des Gründers von Häuser der Hoffnung, Gunthard Weber, nennen wir die Universitätsstipendien „Dr. Salabary Doumbia – Universitäts-Stipendium” und fördern die Studentinnen mit 170 Euro pro Monat für die Dauer des Studiums.

Bisher werden auf diese Weise 2 Studentinnen gefördert, Fatoumata und Aminata, erstere studiert Biologie, die zweite Marketing-Kommunikation.

Sponsoren erhalten pro Semester einen persönlichen Bericht über die Entwicklung der Stipendiatinnen.

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