Unsere Ziele
Virginie Mounkouro mit Schülerinnen von Jigiya Bon in Bamako.
Die Ziele von Häuser der Hoffnung e.V.

Geprägt durch persönliche Erfahrungen in Afrika, wissen wir, wie privilegiert wir in Deutschland in vieler Hinsicht sind und fühlen uns aufgerufen, einen Beitrag dazu zu leisten, dieses unerträgliche Armutsgefälle zu mildern.

Tragendes Prinzip ist für uns dabei Hilfe zur Selbsthilfe, eine enge Zusammenarbeit mit Menschen vor Ort und deren Mitbestimmung. Möglichst zeitnah möchten wir engagierten Menschen in den Ländern die Verantwortung für die Hilfsprojekte übergeben und ein großes Anliegen ist uns deren Nachhaltigkeit. Bisher sind das bei uns vor allem drei malische Vereine und Kooperativen aus ehrenamtlich Tätigen, mit denen wir eng zusammenarbeiten.

Wir haben Mali als erstes Land für unsere Projekte gewählt, weil es eines der ärmsten Länder der Welt ist und einige Mitglieder des Vereins dort schon gelebt und gearbeitet, deshalb gute Kontakte und Kenntnisse über die Verhältnisse im Land haben.
Die Schulbildung und die berufliche Bildung haben wir als Kernziele gewählt, weil wir davon überzeugt sind, dass eine bessere Bildung die Menschen dort am besten in die Lage versetzt, ein eigenständigeres und selbst bestimmteres Leben zu führen.
Da Frauen in Afrika oft die Hauptverantwortung für das Überleben ihrer Familien tragen und in Mali nur etwa die Hälfte der Mädchen zur Schule geht, konzentrieren wir uns mit unseren Projekten auf die Verbesserung der Schul- und Berufsausbildung vor allem von Mädchen und auf die Bildung von Frauen und die Verbesserung ihres Einkommens. Sind flankierende Maßnahmen wie der Bau von Brunnen oder in Notsituationen Nahrungsmittel- oder medizinische Hilfen angebracht (wie z.B. die Unterbringung und Versorgung der vielen Flüchtlinge aus dem Norden) leisten wir auch dort in begrenztem Maße Unterstützung.

Die Mitglieder und der Vorstand sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Projektgruppen arbeiten ehrenamtlich. Alle eingegangenen Spenden kamen also ungekürzt den Projekten in Mali zugute. Dort achten wir sehr gewissenhaft darauf, dass keine Spendengelder in „private pockets“ landen und dass sie auch entsprechend der Vereinbarungen und der Vereinssatzung verwandt werden.

Durch regelmäßige, mehrmals jährliche Besuche in Mali und Besuche der Malierinnen in Deutschland und Frankreich halten wir einen engen und lebendigen Kontakt und Austausch mit den Malierinnen und Maliern. Auf diesem Weg lernen wir deren Vorstellungen und Bedürfnisse genauer kennen und sprechen unsere Projekte ausführlich miteinander ab, passen unsere Vorhaben stets direkt  der malischen Kultur und Lebensart an.

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