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Sklavenfamilien auf der Suche nach einer Zukunft

 21. November 2021

40 Mädchen haben sich im Centre Jigiya Bon Bamako gemeldet: Mädchen, die mit ihrer Familie der Skavenherrschaft in einem Dorf in der Region Kayes entfliehen konnten. Ende September waren sie in ihrer bisherigen Heimat aufgebrochen, dies unter dramatischen Umständen, wie Tountou Diarra, ihr Repräsentant, uns berichtet. Es hatte Verletzte und Tote gegeben. Nun sind die Familien in der Cité des Enfants in Bamako, unweit des Mädchenzentrums, sicher untergebracht. Unser Spendenaufruf hat eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst: ganz herzlichen Dank dafür! So konnten wir ganz schnell reagieren: die 24 jüngeren Mädchen kommen nun jeden morgen in aller Frühe herüber ins Mädchenzentrum und werden von einem eigens dafür neu angestellten psychologisch ausgebildeten Lehrer, Idrissa Togo und seinem Assistenten, Abdoulaye Coulibaly behutsam ans spielerische Lernen herangeführt, die 16 älteren Mädchen können im Institut der Madame Mathilde Haidara eine hochwertige halb- oder ganzjährige Ausbildung als Schneiderin, Frisörin oder Kosmetikerin absolvieren.

 

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