Riesiges Interesse an der Aufklärungs-Kampagne gegen Mädchenbeschneidung

 9. Oktober 2018

Dank unserem Aufklärungsprojekt in der Kommune Bossofala mit 17 Dörfern sind immer mehr Dörfer entschlossen, die grausame Praxis der Mädchenbeschneidung (Excision) aufzugeben.

90% der Mädchen sind beschnitten, weil es kein Wissen über die fatalen Konsequenzen gibt. Unser Projekt will diese Informationslücken schliessen. Denn weder in der Familie noch in der Schule wird über Gesundheitsthemen und Sexualität gesprochen. Für die Heranwachsenden sind Themen, die den menschlichen Körper betreffen, tabu. 10% der unter 15-jährigen und 36% der unter 18-jährigen werden ungewollt schwanger.

Projektschwerpunkt sind Aufklärung und Wissensvermittlung zu Gesundheitsthemen und Familienplanung unter Einbeziehung der lokale Autoritäten und religiösen Führer. Die Teilnehmer werden durch regelmäßige Treffen, Gesprächsrunden, szenische Darstellungen und Sketche altersgemäss angesprochen. Ausserdem besprechen die Jugendlichen die Themen in ihren Familien und geben sie so weiter und werden selbst zu Multiplikatoren. Mit Radiosendungen, öffentlichen Auftritten und Debatten sowie durch Predigten der religiösen Führer werden indirekt alle Bewohnner der Gemeinden erreicht.

 

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