• Weber am traditionellen Webstuhl.

Neu: Malibelle Textilien

 3. März 2015

Wir freuen uns sehr, in unserem Shop in Kürze Decken aus von Hand gesponnener und gewebter Baumwolle aus dem Dogonland anbieten zu können. Die Familien in den Dörfern dort sind oft sehr arm. Neben der Förderung der Schulbildung durch den Bau zweier Grundschulen und durch eine Schulspeisung, versuchen wir, Frauenkooperativen zu unterstützen, die sich für die Verbesserung ihrer Einkommen einsetzen. Bereis vor einem Jahr rief Ruth Hoffer ein Projekt ins Leben, in Boro das uralte Handwerk des Spinnens von Baumwollfäden wieder zu beleben.

Gesponnen wird im Dogonland von den Frauen, und zwar mit Spindeln. Ähnlich wie früher bei uns gibt es dort Spinnstuben, in denen die Dorffrauen zusammensitzen und die Baumwolle spinnen. Das Weben wiederum ist eine Domäne der Männer. Sie weben auf – für unsere Augen recht abenteuerlichen – Webstühlen etwa 15 cm breite Streifen, aus denen dann Decken und Kleidungsstücke gefertigt werden. Oft werden diese dann noch gefärbt, z.B. mit Indigo.

Wir kaufen große Rollen dieser schmalen Webstreifen zu einem fairen Preis, lassen sie waschen und von den Schneiderinnen im Schneideratelier in Bamako zu Tischdecken und Bettüberwürfen unterschiedlicher Größe zusammen nähen.

Formate und Preise finden Sie in unseren Shop!

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: malidecken@gmil.com.

Weitere Fotos zum Spinnen, Weben und Verarbeiten der Baumwolle finden Sie im Bildarchiv!

Spinnerinnen im Dogonland

Baumwollspinnerinnen im Dogonland; Foto: ©Milly Orthen

Schneiderinnen mit fertiger Decke aus handgesponnener Baumwolle.

Schneiderinnen mit fertiger Decke aus handgesponnener Baumwolle; Foto: ©Milly Orthen

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